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Dampfduschen

Nach einem anstrengenden Tag sehnt man sich geradezu nach einem erholsamen Ausklang. Es dürfte jedermann bewusst sein, dass man mit einer positiven und ausgeglichenen Lebensführung sowohl in privater, als auch in beruflicher Hinsicht weitaus mehr erreichen kann, als mit Hektik, Verbissenheit oder gar Frust. Wie aber kann man dieses Ziel, ausgeglichener, lebensfroher und zugleich auch erfolgreicher zu werden, am einfachsten erreichen? Insbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass das Leben in unserer Gesellschaft stressiger, ruheloser und recht schnelllebig geworden ist, fällt es nicht immer leicht, Zeit für Ruhe und Entspannung zu finden. Nichtsdestoweniger spielen in diesem Zusammenhang aber auch eine gesunde Ernährung und eine harmonische sowie eine gleichermaßen vielfältige Aktivität eine entscheidende Rolle.

Neue Energien tanken und so gezielt eine effiziente Regeneration zu erreichen, das ist eines der Geheimnisse zum Erreichen einer verbesserten Lebensqualität. Entsprechende Möglichkeiten sind jedoch nicht nur in Wellness-Hotels oder Schönheitsfarmen zu finden, sondern ein jeder hat die Chance, sich ein wenig Erholung und Wohlgefühl nach Hause zu holen. Das Zauberwort heißt Dampfdusche und ist in jeder Hinsicht unverzichtbar, wenn es darum geht, Abstand von der Hektik des Alltags zu bekommen und ein wenig mehr für die eigene Gesundheit zu tun. Es ist stets eine Wohltat, nach getaner Arbeit die hauseigene Dampfdusche zu betreten und dort in aller Ruhe die Seele baumeln zu lassen und die heilsamen Dämpfe zu genießen.

Dampfduschen

Dampfduschen @iStockphoto/Kichigin

Vom alten Rom zur modernen Dampfdusche

Dampfduschen an sich werden nicht nur aufgrund ihrer wohltuenden Wirkungsweise so geschätzt, sondern auch die heilenden Aspekte sind in diesem Zusammenhang erwähnenswert. Dieser positive Effekt war schon den Alten Römern sehr genau bekannt – und in bestimmten Gebieten von Jerusalem oder anderen Regionen wurden in der damaligen Zeit häufig gar wundersame Heilungen durch die zum Teil mit Kräutern versetzten Dämpfe beobachtet: Hauterkrankungen wurden scheinbar schlagartig gelindert, Atemwegserkrankungen konnten schon nach kürzester Zeit geheilt werden oder rheumatische Leiden verschwanden durch die Wirkung des Dampfbades auf wundersame Weise. Doch bevor sich das Dampfbad bei den Römern überhaupt einen festen Platz erobern konnte, erfreute sich die Verwendung von kaltem Wasser lange Zeit einer weitaus größeren Beliebtheit.

Nachdem etwa im vierten Jahrhundert v. Chr. die erste Wasserleitung gebaut wurde, dauerte es nicht lange, bis die ersten öffentlichen Bäder entstanden. Sie verfügten schon damals über ein Kaltbad, ein Warmbad, ein Schwitzbad und ein Dampfbad. Neben gründlichen Körperreinigungen wurden seinerzeit auch häufig Massagen durch Bedienstete in Anspruch genommen. Später – etwa dreihundert Jahre v. Chr. – war es für die höhergestellte Gesellschaft geradezu ein Muss, ebenfalls einen separaten Baderaum in den eigenen vier Wänden zu besitzen. Es war von da an nur noch eine Frage der Zeit, bis sich auch die weniger Betuchten ihre eigenen Baderäume leisten konnten. Mehr und mehr wurde nun auch die Bedeutung des gesellschaftlichen Aspektes beim Baden dem der wohltuenden Wirkung auf den Körper gleichgesetzt.

Schon vor den Römern kannten einige indianische Stämme in Nord- und Südamerika, die Griechen und die Ägypter das Dampfbad als Ritual der Reinigung. Schon bald fanden aber auch die Byzantiner und die Araber großen Gefallen an den Dampfbädern und übernahmen diese Tradition. Noch heute werden die Überbleibsel vergangener Zeiten bei Ausgrabungen entdeckt. Insbesondere in der heutigen Zeit ist es für viele ein besonderes Ereignis, mit der Familie oder mit Freunden eine Sauna oder ein Dampfbad aufzusuchen. Auch in privaten Räumen werden Dampfbäder – oder in weniger großen Räumlichkeiten auch Dampfduschen – eingebaut. So hat man zu jeder Zeit die Möglichkeit, einen Wellness-Tag in den eigenen vier Wänden einzulegen oder ganz einfach den Tag entspannt ausklingen zu lassen.

Gesundheitliche Aspekte des Dampfduschens

Schon seit vielen Jahren ist die wohltuende bzw. die heilsame Kraft des Wassers bekannt. Bei einem Bad in der Dampfdusche beispielsweise profitiert in erster Linie die Haut von der positiven Wirkkraft der Wasserdämpfe. Man bedenke, dass die Haut das größte Organ des menschlichen Körpers ist und dementsprechend ein reinigender, porenöffnender Einfluss nachhaltig Auswirkungen auf den gesamten Organismus hat. Nicht nur, dass die Dämpfe einen entzündungshemmenden Einfluss ausüben können, überdies wirken sie sogar beruhigend und heilend: Das gesamte Hautbild verfeinert sich schon während der Benutzung der Dampfdusche, Schlackenstoffe werden aus den Fettpolstern ausgeschwemmt und die Durchblutung in hohem Maße angeregt.

Übrigens ist die entzündungshemmende Wirkung auch im Hinblick auf die Atemwege erwähnenswert. Erkältungskrankheiten, ja sogar leichte Asthmabeschwerden lassen sich durch die warmen Dämpfe des Wassers lindern. Selbst bei grippalen Infekten, bei Muskelschmerzen oder Verspannungen gilt ein Bad in der Dampfdusche als ein echter Geheimtipp. Gerade auch bei leichten oder mittelstarken Rückenleiden kann die Zuhilfenahme einer Dampfdusche wahre Wunder bewirken. Hierzu trägt nicht nur der angenehm zu temperierende Wasserdampf bei, sondern besonders effizient ist diesbezüglich die Massagewirkung einer Dampfdusche. Denn in der Regel verfügen heutzutage die meisten Duschköpfe über individuell einstellbare Massagedüsen, so dass die betroffenen Körperstellen auf diese Weise merklich gelockert und Schmerzen gemildert werden können.

Arten von Dampfduschen

So vielfältig die unterschiedlichen Arten von Dampfduschen auch sind – eines haben sie alle gemeinsam. Sie unterscheiden sich im Hinblick auf ihre Grundbauweise nicht, denn alle Varianten bestehen aus vier Wänden mit fest angebrachtem Dach, einer Wanne, einem Dampfgenerator, einer Mischarmatur sowie einem ausgeklügelten Abluft-Ventilatorensystem. Ein wichtiges Kriterium hinsichtlich der Zusammensetzung von Dampfduschen ist vor allem auch die Tatsache, dass die baulichen Systeme in sich geschlossen sein müssen, damit sich der Wasserdampf nicht im Bad verteilen kann. Denn über kurz oder lang vermag dieses eine Schimmelbildung herbeizuführen. Grundsätzlich werden Einzel- und Kombinationsduschkabinen unterschieden, jedoch gelten Einzelduschkabinen generell – auch aufgrund ihrer Größe – als die Luxusvariante unter den Dampfduschen.

Wenn man sich für eine Einbauduschkabine entscheidet, ist es so, als betrete man von seinem Bad aus eine andere Welt. Denn sobald sich die separate Tür zur Dampfdusche öffnet, spürt man ein Prickeln und freut sich auf die bevorstehende Entspannung. Ganz wie man möchte, genießt man das Duschabenteuer entweder im Sitzen auf der bequemen Sitzgelegenheit oder im Stehen. Die in der Armatur integrierte Steuerung inklusive Dampfdüsen und Handbrause lässt sich zumeist individuell einstellen, so dass man ebenfalls eine Art Massagefunktion (mit kaltem oder warmem Wasser) nutzen kann. Oftmals besteht auch die Möglichkeit, durch spezielle Vorrichtungen Kräuter oder Duftöle hinzuzufügen, um so das Dampfdusch-Erlebnis zu vervollkommnen. Leider lassen sich Einbauduschkabinen nur in Wohnungen integrieren, die über ein entsprechend großes Badezimmer verfügen.

Unter Kombinationsdampfduschen versteht man entweder die Verbindung einer Dampfdusche mit einem Whirlpool oder die Kombination aus Dampfdusche und Sauna. Aber auch die Zusammensetzung Dampfdusche mit normaler Dusche erfreut sich einer großen Beliebtheit. Bei der Dampfdusche-Whirlpool-Kombination wird eine Dampfdusche auf den Whirlpool aufgesetzt, so dass die Duschwanne zumeist nicht enthalten ist. Wird eine Dampfdusche mit einer Sauna kombiniert, so sind in der Regel die beiden entsprechenden Bauelemente durch eine spezielle Tür miteinander verbunden. Vielfach werden – sicherlich auch aus Gründen der Platzersparnis – so genannte Vor der Wand-Duschkabinen eingesetzt. Diese werden folglich nicht als separate Räumlichkeit im Bad integriert, sondern passende Wände lassen sich auf den bereits vorhandenen Dusch- oder Badewannenbereich aufsetzen und so als Dampfdusche nutzen.

Einbaudampfduschen

Gerade für größere Räumlichkeiten, deren Bewohner Wert auf Wellness und Entspannung legen, eignen sich Einbaudampfduschen sehr gut. Denn in Anbetracht ihres in der Regel recht großzügig gestalteten Formates ist es empfehlenswert, Einbaudampfduschen nicht in kleinen Bädern oder auch in Mietwohnungen zu installieren. Hier wäre beispielsweise eher der Einbau so genannter Vor der Wand -Dampfduschen von Vorteil. Einbaudampfduschen sind in gewisser Weise vergleichbar mit modernen Bad-in-Bad-Systemen, deren Wellness-Bereich man durch eine speziell gefertigte Sicherheitstür betreten kann. Die Beschaffenheit einer solchen Tür soll das eigentliche Bad vor austretenden Wasserdämpfen bzw. vor Feuchtigkeit schützen, um auf diese Weise effizient eventueller Schimmelbildung vorzubeugen.

Die in einer Einbaudampfdusche angebrachten Features wie zum Beispiel das Steuerungssystem bzw. -paneel verfügt zumeist über einen manuellen Regler, mit dessen Hilfe die gewünschten Dosierungsformen jeweils individuell eingestellt werden können. Gängige Installationen sind allerdings auch die komfortableren und leicht zu bedienenden Touch-Screen-Armaturen, welche einen zusätzlichen Eindruck von Luxus vermitteln. Unterschiedliche Arten von Dampfdüsen, variabel regulierbare Massagedüsen sowie energiesparende Dampfgeneratoren sind – neben Abluftsystemen, welche mit dem externen Abluftsystem der Räumlichkeiten verbunden sein müssen – mittlerweile standardmäßig angebrachte Bestandteile einer klassischen Einbaudampfdusche. Ebenfalls bei den heutigen, modernen Einbaudampfduschen integriert sind selbstreinigende Spülelemente, welche die Reinigung dieser Dampfdusche einfacher und unkomplizierter gestalten sollen. Usus sind auch integrierte Desinfektionssysteme, die dazu beitragen sollen, Bakterien und Keime aller Art effektiv zu beseitigen, um schon im Vorfeld die mögliche Entstehung von Krankheiten auszuschließen.

Vor der Wand-Dampfduschen

Ideale Ausstattung für kleinere Badezimmer sind die so genannten Vor der Wand-Dampfduschen. Denn sie bestechen in jedem Fall durch ihre ausgezeichnete Anpassungsfähigkeit an bereits bestehende Bad- bzw. Duschsysteme. Einerseits, weil sie sich hervorragend und überaus einfach installieren lassen, andererseits, weil sie trotz ihrer verhältnismäßig geringen Größe den Bedürfnissen nach Wohlbefinden, Ruhe und Gesundheit gerecht werden. Bei einer Vor der Wand -Dampfdusche handelt es sich um in sich geschlossene Kabinen, die entweder über eine Sitz- oder über eine Stehgelegenheit verfügen. Die Wanne selbst ist zumeist sogar herausnehmbar. Die dicht verschließbaren Türen bestehen entweder aus hochwertigem Kunststoff, aus Aluminium oder aus Glas und tragen in entscheidendem Maße dazu bei, dass kein großer Feuchtigkeitsanteil nach außen dringen kann.

Auch Vor der Wand -Duschen, die darüber hinaus über integrierte Farblicht-Module verfügen, sind sehr beliebt, denn bekanntlich trägt auch der Einfluss von Lichtspielen intensiv zu einem verbesserten Körpergefühl bei. So sollen Rot-Töne beispielsweise eine anregende und auch durchblutungsfördernde Wirkung haben, blaue Farben hingegen wirken beruhigend und entspannend. Wer von derartigen Wellness-Effekten nicht genug bekommt, hat freilich auch die Wahl, Lautsprecher in die Vor der Wand-Duschkabine zu integrieren und sich während der jeweiligen Duschvorgänge mit sanften Klängen verwöhnen zu lassen.

Wichtigste Bestandteile von Dampfduschen im Allgemeinen sind jedoch Module wie beispielsweise die Kopf-, Hand- oder Nackenbrause, die Seiten- oder die Rückenbrause. Auch der Zusatz von Ölen oder Kräutern in einer Vor der Wand-Duschkabine bereitet ein angenehmes Dufterlebnis und das Gefühl von Luxus pur.

Kombidampfduschen

Wenn man sich für die Anschaffung einer modernen Dampfdusche entscheidet, so stehen in diesem Zusammenhang zahlreiche Möglichkeiten zur Auswahl. Die Benutzung einer Dampfdusche wird erst recht dann zu einem herausragenden Wellness-Erlebnis, wenn man den Genuss einer klassischen Dampfdusche mit einem Whirlpool oder einer Sauna kombinieren kann. Bei der Dampfdusche-Whirlpool-Kombination wird die Dampfdusche kurzerhand einfach auf einem Whirlpool aufgesetzt. Aus diesem Grund ist in der Regel auch die sonst üblicherweise enthaltene Duschwanne nicht enthalten. Dieser Umstand tut natürlich dem angenehmen Komfort einer Kombidampfdusche mit integriertem Whirlpool keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil, denn das Schöne bei einer derartigen Dampfduschenkombination ist, dass das Duschvergnügen im Whirlpool durch die Verwendung der Massagedüsen oder auch der vielen anderen enthaltenen Features zum doppelten Wohlfühl-Erlebnis werden kann.

Bei der Kombination Dampfdusche – Sauna sind die beiden Grundbausteine (sprich: die Sauna selbst sowie die Dampfdusche) zumeist nebeneinander installiert. Das bedeutet, dass man direkt nach der Benutzung der Dampfdusche einfach die angrenzende Tür öffnen und sodann die wohltuende Sauna betreten kann. Welche Variante es schlussendlich auch immer sein mag: Duschkombinationen sind sowohl im Internet, als auch im spezialisierten Fachhandel vor Ort in den unterschiedlichsten Designs und Ausführungen erhältlich. Letztendlich spielen bei der Entscheidungsfindung lediglich die individuellen Wünsche bzw. Anforderungen sowie die jeweiligen räumlichen Gegebenheiten der Nutzer eine Rolle.

Dampfduschen zum Selbsteinbau

Die meisten Fachhändler raten dazu, dass in allen Dampfbädern die Installation eines Belüftungssystems erfolgt. Schon allein aus funktionstechnischen Gründen bzw. auch aufgrund geltender Hygienevorschriften ist dieser Bestandteil unerlässlich. Allgemein gilt, dass mithilfe einer solchen Vorrichtung ein Luftaustausch von 15 bis 25 m³ (pro sechzig Minuten sowie je Badegast) erfolgen sollte, da anderenfalls die Leistung der Dampferzeugung gemindert werden könnte. Aber dadurch, dass in Dampfduschen, die lediglich für den privaten Hausgebrauch eingesetzt werden, der Generator bzw. die Wärmequelle usw. nicht regelmäßig in Betrieb sind, ist eine separate Lüftungsanlage für das Badezimmer hier nicht unbedingt erforderlich.

Zu den weiteren wichtigen Aspekten beim Selbsteinbau einer Dampfdusche gehört vor allen Dingen eine qualitativ hochwertige Beschaffenheit der jeweils installierten Bauteile. So muss zum Beispiel insbesondere auch im Hinblick auf den Bodenbereich ein entsprechender Ablauf eingebracht sein. Denn nur dann kann sich dort langfristig kein herabtropfendes Kondenswasser ansammeln. Bei der Decke hingegen muss eine leichte Wölbung vorhanden sein, um zu vermeiden, dass das beim Dampfduschen entstehende Wasser nicht auf die Badbenutzer herabtröpfeln kann. Weitaus wichtiger ist beim Selbsteinbau einer Dampfdusche jedoch die Beachtung der Grundregel, dass die Duschkabine ausschließlich durch den im Dampfduschen-Bausatz enthaltenen Dampfgenerator gespeist und keine andere Wärmequelle zu diesem Zweck genutzt werden darf.

Beim Selbsteinbau einer Dampfdusche muss der wichtigste Bestandteil – der Dampfgenerator – an die hauseigene Wasserversorgung, an die Stromversorgung sowie auch an das Abwassersystem angeschlossen sein. Um übrigens eine möglichst lange Haltbarkeit des Dampfgenerators gewährleisten zu können, kann bei Bedarf zusätzlich eine Wasserenthärtungsanlage installiert werden.

Dampfduschen-Zubehör

Um das Wellness-Feeling bei der Benutzung einer Dampfdusche noch komfortabler und entspannender zu gestalten, bietet der Fachhandel immer wieder neue Produkte an, die den hohen Ansprüchen der Duschwannen-Benutzer gerecht werden sollen. So kann es beispielsweise besonders entspannend sein, wenn man während des Bades von angenehmen Klängen verwöhnt wird. Was liegt da also näher als der zusätzliche Einbau – sofern noch nicht vorhanden – eines Soundsystems? Häufig sind hierfür spezielle MP3-Player mit Radio oder CD-Anlagen im Angebot, so dass in musikalischer Hinsicht keine Wünsche mehr offen bleiben müssen. Auch zusätzliche Licht- und Farbspiele tragen dazu bei, dass das Bad in der Dampfdusche zum echten Vergnügen wird. Fakt ist, dass Farben ohnehin eine sehr positive Wirkung auf den menschlichen Körper ausüben können – warum also nicht auch in einer Dampfdusche?

Auch die Anbringung eines Massagesets, welches einfach an der Handbrause angeschlossen werden kann, vermag in entscheidendem Maße das Wohlgefühl in der Dampfdusche zu erhöhen. Massageaggregate, Massagekugeln sowie eine entsprechende Bürste sind hier häufig bereits miteinander kombiniert. Beliebt ist gleichermaßen auch ein relativ neues Feature am Markt, die so genannte Monsun-Dusche. Diese lässt sich ganz leicht an der Decke der Dampfdusche anbringen. Aufgrund ihrer relativ breiten Fläche haben die Badegäste das Gefühl, in einem prickelnden Urwald-Regenguss ein ganz besonderes Dusch-Abenteuer zu erleben. Das Ganze wird freilich zu zweit zu einem noch schöneren Event, so dass gegebenenfalls sogar die zusätzliche Anbringung eines Dusch-Sitzes angebracht sein kann.

Oftmals legt der anspruchsvolle Dampfduschen-Benutzer auch Wert auf die wohltuende Wirkung aromatischer Öle oder Kräuter. Entsprechende Apparaturen, die sich im Inneren der Dampfdusche anbringen lassen, verteilen auf eine angenehme Weise den Duft unterschiedlichster Zusätze innerhalb der Kabine.

Generatoren für Dampfduschen

Um eine Dampfdusche überhaupt nutzen zu können, ist natürlich die Anbringung eines Dampfgenerators unerlässlich. Ohne diesen ist eine Dampfdusche freilich nicht funktionsfähig. Wie aber funktioniert ein solcher Generator innerhalb einer Dampfdusche? Man stelle sich hierfür einmal einen herkömmlichen Wasserkocher vor, mit welchem beispielsweise daheim das Teewasser erhitzt wird. Eine vergleichbare Funktion übt auch der Dampfgenerator aus, denn innerhalb dieses Generators wird ebenfalls das Wasser bis zum Siedepunkt erhitzt. Kocht das Wasser, so wird es durch hitzeunempfindliche Rohre oder Schläuche in das Innere einer Dampfduschen-Kabine geleitet. Damit im Anschluss daran der Wasserdampf nicht ohne Weiteres entweichen kann, ist es erforderlich, dass die Dampfdusch-Kabine gut abgedichtet ist.

Natürlich kühlt der Dampf des kochenden Wassers aus dem Generator innerhalb kürzester Zeit auf eine angenehme Temperatur ab (es sollten durchschnittlich nicht mehr als 45 °C sein), sobald er im Kabineninneren angelangt ist. Dieser Vorgang wird hernach unterstützt durch die ebenfalls an einer Dampfdusche angebrachte Lüftung. Denn hierdurch zieht der (verbrauchte) Dampf ab und frische Luft kann ins Innere der Kabine gelangen. Für den Fall, dass ein Hobbyhandwerker den Einbau der Dampfdusche durchführen möchte, ist unbedingt die Leistung des Generators an die jeweilige Kabinengröße anzupassen! Anderenfalls sind gefährliche Verbrühungen möglich – Rückfragen beim ausgewiesenen Fachmann für Dampfduschen sind aus diesem Grunde unerlässlich. Als Orientierung gilt: Für den privaten Gebrauch der hauseigenen Dampfdusche ist eine Generatorleistung von 2,5 – 4,5 KW in jedem Fall ausreichend.

Musik in Dampfduschen

Die beruhigende und wohltuende Wirkung einer Dampfdusche ist belebend und entspannend zugleich. Die Installation so mancher zusätzlicher Features ist hier in der Regel zu jeder Zeit möglich. So werden beispielsweise recht häufig Farb- und Lichtspiele nachgerüstet, sofern sie bei Dampfduschen, die für den privaten Gebrauch bestimmt sind, noch nicht bereits direkt enthalten sind. Auch die nachträgliche Installation von Aroma-Dispensern wird weithin sehr geschätzt. Ein ganz besonderes Highlight ist sicherlich auch die Möglichkeit, während des Bades in einer Dampfdusche entspannenden Melodien lauschen zu können. Der Einbau einer entsprechenden Hifi-Anlage ist in den meisten Fällen natürlich ohne Weiteres möglich und geht üblicherweise sehr leicht von der Hand.

Bei den modernen Dampfduschen ist häufig bereits im Vorfeld eine Musikanlage integriert. Hierbei handelt es sich entweder um wasser- und hitzeunempfindliche Radio- oder CD-Anlagen, oder auch um MP3-Player sowie Hifi-Anlagen. Die Lautsprecher (mit einer Leistung von etwa 40 bis 60 W) sind zumeist im Ventilator beziehungsweise in der Entlüftungseinheit eingebaut. Die entsprechenden Anschlüsse sind der Einfachheit halber direkt unter dem Dach der Dampfdusche eingelassen. Im Duschkabineninneren befindet sich zumeist ein leicht zu bedienendes Display, so dass durch einen Knopfdruck die unterschiedlichen Bedienungen der Hifi-Anlage erfolgen können. Übrigens werden die Audio-Einheiten außerhalb der Dampfdusche angebracht, häufig erfolgt dieses an der Rückwand der Dampfkabine, die dementsprechend einen gewissen Abstand zur Badezimmerwand haben sollte, um dadurch einen leichten Zugang zu gewährleisten.

Aromazusätze für die Dampfdusche

Nicht jede Dampfdusche ermöglicht es, dem Wasserdampf zusätzliche Öle oder Kräuteressenzen beizumengen, um auf diese Weise ein noch entspannenderes Wellness-Erlebnis zu erleben. Die modernen Dampfduschen verfügen jedoch in jedem Fall über entsprechende zusätzliche Vorrichtungen. Selbst ein Nachrüsten von Dampfdüsen oder Aromabehältern, die wertvolle, aromatische Düfte versprühen, stellt in der heutigen Zeit kein Problem dar. Wer mag, hat also stets die Möglichkeit, die beruhigenden Eigenschaften von Kamillenblüten während eines Bades in der Dampfdusche zu nutzen. Auch der Einsatz belebender Kräuter oder Öle wie zum Beispiel Zitronenöl, Rosmarin oder auch Minze trägt entscheidend zu einem verbesserten Wohlgefühl bei.

Eine solche „Aromatherapie“ entspricht in nahezu jeder Hinsicht den aktuellen, wissenschaftlichen Erkenntnissen, so dass Heilungsprozesse gefördert und gleichzeitig auch der Wohlfühl-Effekt erheblich gesteigert werden kann. Schon in der Antike wussten die Menschen übrigens um die positiven Aspekte duftender Essenzen. Selbst die individuelle Tagesform lässt sich hervorragend durch das Einatmen hochwertiger Aromen beeinflussen. Orangenöl wirkt anregend und trägt obendrein dazu bei, Muskelverspannungen zu lösen und Verkrampfungen aufzulockern. Die ausgewogene Kombination unterschiedlicher Duftstoffe wirkt sich optimal auf Körper, Geist und Seele aus. So hat die Verbindung von Eukalyptus und Pfefferminz nicht nur einen überaus befreienden und belebenden Effekt auf die Atemwege und die Schleimhäute, sondern sie wirkt gleichzeitig auch durchblutungsfördernd und kühlend.

Beleuchtung der Dampfdusche

Es ist seit vielen Jahren bekannt, dass Lichter und Farben einen ganz besonderen Effekt auf den Gesundheitszustand des Körpers auszuüben vermögen. Selbst in Arztpraxen oder bei homöopathischen Anwendungen werden immer wieder speziell aufeinander abgestimmte Licht- und Farbspiele zur Verbesserung verschiedener Leiden bzw. Krankheitsbilder genutzt. Dennoch sind sich nicht viele Menschen dieser Eigenschaft bewusst. Fakt ist in diesem Zusammenhang jedoch gleichzeitig auch, dass sich der Einfluss, den die besonderen Licht- und Farbkombinationen auf die menschliche Psyche bzw. auch den Organismus ausüben können, eher unterbewusst auswirkt. So werden beispielsweise bei gewissen rheumatischen Beschwerden spezielle Licht- oder Farbtherapien angeboten, die – regelmäßig angewendet – langfristig nachhaltige Erfolge versprechen sollen.

Auch bei leichten Hautirritationen, bei Depressionen oder allgemeinen Stimmungsschwankungen kann eine Farbtherapie in vielen Fällen Wunder wirken. Erst seit wenigen Jahren sind aus diesem Grund bei Dampfduschenkabinen spezielle Beleuchtungssysteme installiert, so dass zu jeder Zeit der Wunsch nach farblichen Impressionen im heimischen Bad erfüllt werden kann. Auch in Saunen oder anderen Wellness-Einrichtungen erfreut sich die Inanspruchnahme von Farbspektren einer großen Beliebtheit. Besonders effektiv können sie daher unter anderem auch für „Langschläfer“ und „Schlafmützen“ sein, denn durch die belebende Wirkung stellt sich schon unmittelbar nach dem Bad in der Dampfdusche gute Laune sowie ein lang anhaltendes Gefühl der Frische ein.

Reinigung von Dampfduschen

Gerade wenn es um das Thema Wellness bzw. um die Gesunderhaltung des Körpers geht, ist Hygiene ein unabdingbares Muss. Glücklicherweise ist jedoch die Pflege einer Dampfdusche sehr einfach und überaus unkompliziert. Denn vielfach ist bereits ein sehr effektives Reinigungssystem installiert, welches den Dampfgenerator jeweils in bestimmten, zuvor festgelegten Zeitabständen vollautomatisch reinigt. Auch sind oftmals Desinfektionssysteme, die beispielsweise auf Ozonbasis arbeiten, in einer modernen Dampfdusche installiert. Auf diese Weise können nicht nur Bakterien effizient und nachhaltig beseitigt, sondern auch gefährliche Pilze und Keime erfolgreich entfernt werden. Interessant ist hierbei vor allem auch die Tatsache, dass die für derartige Systeme anfallenden Kosten recht moderat sind und demzufolge kein großes Loch in die Haushaltskasse reißen.

Neben dem Vorteil des hohen Komforts, den die automatische Reinigung einer Dampfdusche mit sich bringt, ist auch der finanzielle Aspekt hinsichtlich der damit verbundenen Energiekosten erwähnenswert. Denn diese können relativ gering gehalten werden. Mit Sicherheit dürfte diesbezüglich wohl auch der Umweltaspekt von großer Bedeutung sein. Aufgrund des niedrigen jeweils aufgewendeten Ozonanteils wird die Umwelt nur in äußerst geringem Maße belastet.

Ebenso vordergründig sollte allerdings auch die Entfernung von Kalk- und Schmutzresten behandelt werden: Da die Beschaffenheit der Wanne sowie der Sitzfläche im Allgemeinen zwar hochwertig und robust sind, sie jedoch nichtsdestoweniger empfindlich gegenüber starken Scheuermitteln reagieren, ist es ratsam, dass die Verwendung spezieller Mikrofasertücher dem Einsatz chemischer Reinigungsmittel der Vorzug gegeben werden

Kosten einer Dampfdusche

Legt man bei einer Dampfdusche mehr Wert auf Design denn auf Funktionalität und Qualität, so kann man bei der Neuanschaffung in der Tat bis zu eineinhalb tausend Euro einsparen. Inwiefern sich diese Ersparnis jedoch langfristig auf den Geldbeutel auswirken kann, stellt sich nicht selten erst nach einer gewissen Zeit heraus. Das „Sparen am falschen Ende“ kann sich beim Erwerb einer Dampfdusche als ein gravierender Fehler herausstellen, denn nicht immer wird bei günstigen Dampfduschen-Kabinen Wert auf eine perfekte Verarbeitung der integrierten Kabelsysteme gelegt. Auch im Hinblick auf die Verarbeitung der wichtigen Hauptbestandteile einer Dampfdusche kann es sinnvoll sein, im Vorfeld lieber etwas mehr Geld zu investieren.

Gerade auch beim Energieverbrauch bieten hochwertigere Dampfduschen-Systeme eindeutig den größeren Vorteil: Billig-Dampfduschen benötigen nicht selten eine recht lange Vorwärmphase, ehe sich der Wasserdampf gleichmäßig im Kabineninneren verteilt. Die kostenintensiveren Markenprodukte hingegen erfordern lediglich eine Vorwärmzeit von etwa einer Minute. Auch die Möglichkeit der vollautomatischen Reinigung (die Ozon-Reinigung im Speziellen) ist hier nicht immer gegeben, ebenso wenig wie die Option, im Bedarfsfall benötigte Ersatzteile und Zubehör günstig einkaufen zu können. Sogar wenn erforderliche Reparaturen durchgeführt werden müssen, bieten Billig-Anbieter mitnichten den Service, den man bei Markenherstellern erwarten kann.

Um in diesem Zusammenhang in punkto Qualität und Sicherheit wirklich die richtige Kaufentscheidung zu treffen, ist es unerlässlich, schon im Vorfeld Informationen in Bezug auf die Service- und Garantieleistungen einzuholen. Dieses kann sich auch im Hinblick auf einen geplanten Selbsteinbau einer Dampfdusche als hilfreich erweisen, denn gerade dann ist große Sorgfalt und manchmal auch Hilfe beim Einbau nötig.

Dampfduschen-Kauf

Damit man nach dem Kauf einer Dampfdusche möglichst lange Freude mit dem neuen Gerät hat, sollten einige Aspekte bereits im Vorhinein beachtet werden. Von großer Bedeutung sind diesbezüglich sicherlich die zu erwartenden Energiekosten. Diese lassen sich beispielsweise rapide reduzieren, wenn zum einen das Augenmerk auf eine möglichst geringe Vorwärmzeit gelegt wird. Bei günstigen Dampfduschen kann diese allerdings von recht langer Dauer sein, so dass die kommende Stromkostenabrechnung eine böse Überraschung bereithalten könnte. Höherwertige Dampfduschen erfordern hingegen höchstens ein bis zwei Minuten Vorwärmzeit und sind dementsprechend energiesparend. Gleichermaßen effizient ist auch die zusätzliche Installation einer Restwasserentleerung. Auf diese Weise kann sich überschüssiges Kondenswasser nicht ansammeln und somit letztendlich eine unnötige Feuchtigkeitsbildung bzw. Schimmelbildung verursachen.

Darüber hinaus gilt es beim Kauf von Dampfduschen auf gute Qualität sowie eine hochwertige Verarbeitung der (Bau-)Teile zu achten. Sanitäracryl gilt hierbei übrigens als ein sehr beliebtes Material, denn es ist überaus robust, widerstandsfähig und garantiert zudem eine hohe Lebensdauer. Selbstverständlich kann aber auch das hochwertigste Zubehörteil über kurz oder lang einmal kaputtgehen. Entsprechend relevant ist diesbezüglich, dass selbst nach einem längeren Zeitraum die benötigten Zubehörteile erhältlich sind. Außerdem ist ein zuverlässiger und kontinuierlich erreichbarer Kundendienst wichtig. Wird die neue Dampfdusche über einen Online-Handel bestellt, so sollten sich natürlich – auch trotz eines relativ günstigen Kaufpreises – die Versandkosten im Rahmen halten.